Anwendungsfall · Licht

Licht nach Anwesenheit und Tageslicht, per Funk nachgerüstet

Licht in leeren Räumen oder bei hellem Tageslicht kostet Strom. Mit einer DALI-Lichtsteuerung und Funksensoren an der Decke richtet sich die Beleuchtung nach Anwesenheit und Helligkeit. Die Sensoren und Funktaster werden direkt in die Steuerung eingelernt – ein Gateway braucht es dafür nicht, eine Leitung zum Sensor auch nicht.

17DALI-Vorschaltgeräte je UP FLEX, ohne zusätzliches Netzteil
64Vorschaltgeräte je EVG FLEX mit zusätzlichem Busnetzteil
0Leitungen zu Sensor und Taster
0Gateways nötig für die Grundfunktion

Steuerung, Sensoren, Taster

Das Prinzip

Die Lichtsteuerung sitzt in der Unterputzdose oder nahe der Leuchte und versorgt die DALI-Vorschaltgeräte mit der Busspannung. Bewegungsmelder, Lichtsensoren und EnOcean-Funktaster lernen Sie direkt in die Steuerung ein. Sie schaltet nach Anwesenheit, berücksichtigt die Helligkeit und führt Szenen und Zeitfunktionen aus; mit den Tastern wird geschaltet und gedimmt.

Eingerichtet wird drahtlos mit der kostenlosen Software BL-PC-FLEX-2 und einem EnOcean-USB-Stick: DALI-Adressen, Gruppen, Szenenwerte, Timer und die Verknüpfung mit Tastern und Sensoren.

UnterputzBL-201-10-868 UP FLEX

Bis zu 17 DALI-Vorschaltgeräte mit integrierter Busversorgung. Unterstützt einstellbare Farbtemperatur mit DALI DT8.

Größere GruppenBL-204-10-868 EVG FLEX

Bis zu 15 Vorschaltgeräte ohne, bis zu 64 mit zusätzlichem Busnetzteil. Wertet auch bedrahtete Sensoren aus.

LED mit PWMBL-205-10-868 MINI FLEX

Für Vorschaltgeräte mit PWM-Eingang statt DALI, 12 V DC, mit denselben Funktionen.

SensorenPIR Ceiling, PIR DOT, LUX

Bewegung an der Decke (3 m Radius bei 2,5 m Montagehöhe), Bewegung und Helligkeit im Kleinformat, Helligkeit von 1 bis 60.000 lx.

Optional: zentral schalten aus der Leittechnik

Datenweg

Für die Grundfunktion arbeitet jede Steuerung für sich. Sollen Zustände in die Gebäudeleittechnik oder Befehle zentral gesendet werden, übernimmt das Gateway VL-700 BASE: Über die EnoDisc® sendet es Schaltbefehle und Helligkeitswerte an die Steuerungen – etwa für zentrale Aus-Befehle am Abend.

Für Steuerungen mit Ethernet statt Funk gibt es die AL-511-00 IP-DALI-BRIDGE, die eine Steuerung über das Netzwerk mit DALI-Vorschaltgeräten verbindet.

Alle Lichtsteuerungen →

Was das für Ihre Planung heißt

5 Punkte
  • Je Raum oder Lichtgruppe eine Steuerung: UP FLEX in der Unterputzdose für bis zu 17 Vorschaltgeräte, EVG FLEX für größere Gruppen.
  • Vorschaltgeräte mit DALI vorsehen, für einstellbare Farbtemperatur mit DALI DT8; LED-Treiber mit PWM-Eingang über den MINI FLEX.
  • Bewegungsmelder nach Erfassungsbereich anordnen (3 m Radius bei 2,5 m Montagehöhe), den Lichtsensor dort, wo er das Tageslicht im Raum erfasst.
  • Nachlaufzeit, Helligkeitsschwelle und Szenen je Raum vorgeben; sie werden bei der Inbetriebnahme mit BL-PC-FLEX-2 eingestellt.
  • Gateway nur ansetzen, wenn Zustände in die Leittechnik sollen oder zentral geschaltet wird.

Häufige Fragen

4 Fragen

Braucht die Lichtsteuerung ein Gateway?

Nein. Bewegungsmelder, Lichtsensoren und Funktaster werden direkt in die Steuerung eingelernt. Ein Gateway kommt nur dazu, wenn die Gebäudeleittechnik mitlesen oder zentral schalten soll.

Kann ich vorhandene Leuchten weiter nutzen?

Ja, wenn sie DALI-Vorschaltgeräte haben. LED-Treiber mit PWM-Eingang steuert der MINI FLEX. Andernfalls werden die Vorschaltgeräte getauscht.

Wie wird die Steuerung eingerichtet?

Drahtlos mit der kostenlosen Software BL-PC-FLEX-2 und einem EnOcean-USB-Stick: Adressen, Gruppen, Szenen, Timer und die Zuordnung der Sensoren.

Lässt sich auch die Farbtemperatur steuern?

Ja, mit dem UP FLEX und Vorschaltgeräten nach DALI DT8: Eine Wippe eines Doppeltasters stellt wärmer oder kälter ein, die andere schaltet und dimmt.

Rechnen wir Ihre Beleuchtung durch?

Nennen Sie uns Räume, Zahl der Leuchten und die vorhandenen Vorschaltgeräte. Sie bekommen einen Vorschlag für Steuerungen und Sensoren, eine Liste mit Bestellnummern und ein Angebot.